Im Archiv finden Sie die vergangenen Konzerte, die im Rahmen der Reihe „Polenzer Konzerte“ ab 2008 im Dreiseithof stattfanden.

25. September 2021 – 17 Uhr

Hyelee Kang (Klavier)

Viele werden sich noch an das schöne Polenzer Konzert von Hyelee Kang im Jahre 2018 mit Werken von Mendelssohn und Chopin sowie an ihren Auftritt im diesjährigen Musikalischen Hoffest erinnern.
Bereits während des Studiums in Korea konnte die Pianistin den 2. Preis beim Korea Liszt Wettbewerb und beim Josun International Music Competition gewinnen. Seit 2016 studiert sie an der HMT Leipzig bei Gerald Fauth. Im Polenzer Konzert am Samstag dem 25. September spielt sie neben berühmten Werken von Fryderyk Chopin die Es-Dur-Sonate (Op. 31 no. 3) von Ludwig van Beethoven. Im Oktober fährt sie nach Warschau, um am Chopin-Wettbewerb teilzunehmen.

19. September 2021 – 17 Uhr

Erstes Leipziger Familienorchester

Zum ersten Mal in seiner Geschichte darf sich das Dorf Polenz auf das Konzert eines großen Orchesters freuen.
Das Erste Leipziger Familienorchester wurde 2008 gegründet und ist ein Angebot an musikalische Laien.
„Musik macht schlau” möchte Menschen für das gemeinsame Musizieren begeistern. Unter der Leitung von Bernd Brückner proben jeden zweiten Samstag rund 35 Mitglieder im Alter von 18-85 Jahren ein buntes Programm von Klassik über Filmmusik bis zu Jazz-Standards.
Durch die individuellen Arrangements gelingt es dem Leiter, jedes einzelne Mitglied gemäß den jeweiligen Fähigkeiten in das Orchester zu integrieren. Prägende Erfahrungen sammelte Brückner als Musiker in der Staatsoper und Philharmonie Dresden, im Gewandhaus zu Leipzig, an der Musikalischen Komödie Leipzig und im Leipziger Saxophon Quartett.

Das Konzert findet im Hof statt. Orchester und Zuhörer werden durch zwei große Sonnen- und Regensegel geschützt.

28. August 2021 – 17 Uhr

Autoharp mit Gesang

Statt klassischer Musik gibt es am Samstag, dem 28. August um 17 Uhr im Dreiseithof ein ungewöhnliches Freiluftkonzert:  Die Autoharp ist ein 36-saitiges Folkinstrument, das in Deutschland erfunden wurde und einmal Volkszither hieß. Sie klingt wunderbar voll wie zwei Gitarren und dann wieder zart wie eine Zither. Einzig in den USA hat sie Verbreitung gefunden.

Alexandre Zindel arbeitete als Sänger und Komponist mit der WDR-Big Band zusammen, gastierte als Solist und Ensemblesänger mit dem Bundesjazzorchester und dem WDR-Rundfunkorchester in Europa und Südafrika. Seit 1995 gibt er jährlich mehr als 70 Konzerte.

16. Juli 2021 – 17 Uhr

Freiluftkonzert: Flöte & Marimba

Am Freitag dem 16. Juli um 17 Uhr nimmt das duo mélange das Publikum mit auf eine außergewöhnliche Klangreise: Almut Unger und Thomas Laukel kombinieren die klassische Querflöte mit der Marimba, einem dem Xylophon ähnlichen Schlaginstrument, das seine Wurzeln in der südamerikanischen Folklore bzw. im nordamerikanischen Jazz hat.

Das duo mélange blickt auf hunderte gemeinsame Konzerte im ganzen Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland zurück. Das Programm verknüpft Einflüsse aus verschiedenen Musikrichtungen und Epochen zu einem vielfarbigen Gesamtkunstwerk. Einige Melodien werden manchem Zuhörer hierbei sicher bekannt vorkommen.

26. September 2020 – 18.45 Uhr

Zum Abschluss unseres Hoffestes
"Musik der Welt" erleben wir
Arik Dov - gefühlvollen Indie Folk,
der vom Herzen kommt.

Mit seinem sanften und doch kraftvollen
Gesang und seinen nachdenklichen Texten
führt Arik Dov die amerikanische Folk-Tradition fort. Aus einem umfangreichen Katalog von 300 Liedern veröffentlicht Arik seit 2015 seine Musik, darunter 3 Alben und 2 EPs, und 2019 nach einer ausverkauften Show sein erstes Live-Album „Live at Horns Erben, Leipzig“.


Während Arik begann, die Aufmerksamkeit seines Publikums in ganz Europa zu gewinnen, entwickelte er die traditionelle Folk-Musik, mit der er aufgewachsen war, weiter. Mit seinem musikalischen Partner, dem deutschen experimentellen Bassisten, Künstler und Produzenten Martin "Malo" Riebel fand er einen neuen, dynamischen und orchestralen Zugang zu seiner Musik. Mit einer Stimme, die an Yusuf / Cat Stevens erinnert, und Texten, die denen der Avett Brothers ähneln, ist Ariks Dovs Musik auch ein autobiografisches Fenster in Momente seines Lebens - Lieder über Liebe, Verlust, Hoffnung und alles dazwischen.

 

Foto: (c) 2019 Ella Wayfarer

 

1. Februar 2020 – 17 Uhr

Papiertheater von Ulrike Richter

Der „neue Paris“ erhält vom Götterboten drei Äpfel, die sich sogleich in schöne Damen verwandeln. Er gerät in einen zauberischen Garten und erlebt allerhand Wunderbares, bis er sich durch Übermut und Zorn den Aufenthalt verscherzt. War es Traum, Wirklichkeit, Fantasie? Die spielerische Poesie des Märchens bietet Raum für viele Deutungen.

Goethe hat diese jugendliche Geschichte wohl wirklich mit etwa vierzehn Jahren seinen Freunden in Frankfurt erzählt, wie er es später in „Dichtung und Wahrheit“ schildert.

Zum 5. Mal führt die Sängerin Ulrike Richter am Samstag, den 1. Februar in Polenz eine eigene Bearbeitung eines Literaturwerkes des 19. Jahrhunderts als Papiertheater auf.  Sie liest das Märchen, bebildert den poetischen Garten mit Zeichnungen von Goethes Zeichenlehrer Adam Friedrich Oeser und Scherenschnitten Luise Duttenhofers und singt dazu Goethe-Lieder zur Hakenharfe.

1. Januar 2020 – 14 Uhr

Mariko Mitsuyu

Welche bessere Möglichkeit, das neue Jahr zu beginnen, als mit der Klaviermusik von Franz Schubert? Mariko Mitsuyu, Hausherrin des Polenzer Dreiseithofes, bietet am Mittwoch dem 1. Januar um 14 Uhr ein spannendes Programm an: zwei Sonaten (darunter die berühmte c-moll-Sonate aus Schuberts letztem Lebensjahr) und vier Impromptus.

7. Dezember 2019 – 17 Uhr

Atsushi Imada

Am Samstag, den 7. Dezember um 17 Uhr spielt der japanische Pianist Atsushi Imada Werke von J. S. Bach/Sergei Rachmaninoff sowie Ludwig van Beethoven und Robert Schumann.
Imada, Preisträger des Hamamatsu internationalen Klavierwettbewerbs, ist bereits mehrmals in Polenz aufgetreten.

10. November 2019 – 17 Uhr

Violina Petrychenko

Die ukrainische Pianistin, die in Weimar, Köln und Essen studiert hat, ist bekannt durch ihre CD-Einspielungen von Skryabin, Kosenko und Barvinsky.
Für Polenz bietet sie ein romantisches Programm an. Neben den berühmten 24 Préludes von Frédéric Chopin und den ebenfalls beliebten „Fantasiestücken“ von Robert Schumann spielt sie zwei Werke ihres Landsmannes Viktor Kosenko (1896-1938): seine Drei Mazurken (Opus 3) sowie eine eigene Bearbeitung des zweiten Satzes seines c-moll-Klavierkonzertes.

16. August 2019 – 17 Uhr

Alex, Kim und Robert Lehmann mit Mariko Mitsuyu

Vor einem Jahr gab das Ehepaar  Robert und Kim Lehmann aus Maine/USA im Polenzer Kuhstall (Straße der Einigkeit 4) ein Konzert für die ungewöhnliche Kombination von Violine und Bratsche. Am Freitag dem 16. August um 17 Uhr sind sie wieder zu hören, allerdings diesmal mit Verstärkung: Ihr Sohn Alex spielt Querflöte in zwei Werken, und in zwei weiteren wirkt Mariko Mitsuyu als Pianistin/Cembalistin mit.



Auf dem Programm stehen eine Serenade von Beethoven, ein Duo von Emil Kreutz (1867-1932), zwei Interludes von Jacques Ibert (1890-1962) und das Konzert für Violine und Bratsche von Max Bruch (1838-1920). Robert Lehmann hat als Geiger und Dirigent in den USA, Mexiko, Puerto Rico und der Ukraine konzertiert. Kim Lehmann spielt Bratsche im Portland Symphony Orchestra.